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<header>Sonstige Optionen</header><b>Startup-DNS-Testadressen</b>: DNS-Server, die Squid abfragt, um zu testen, ob DNS-Lookups ordnungsgemäß funktionieren.<p><b>SIGUSR1-Logfile-Rotationen</b>: Standardwert ist 10 oder 0, abhängig vom System. Gibt die Anzahl der Logfile-Rotationen an, die bei 'squid -k rotate' durchgeführt werden. Standard ist 10 (Rotation mit Erweiterungen 0–9). Ein Wert von 0 deaktiviert die Rotation, aber die Logdateien werden weiterhin geschlossen und neu geöffnet, sodass sie manuell umbenannt werden können, bevor das Rotationssignal gesendet wird.<p>Hinweis: Der Befehl 'squid -k rotate' sendet normalerweise ein USR1-Signal an den laufenden Squid-Prozess. In bestimmten Situationen (z. B. unter Linux mit Async-I/O) wird USR1 für andere Zwecke verwendet. Deshalb sollte 'squid -k rotate' anstelle von 'kill -USR1 <pid>' verwendet werden.<p><b>Fehlermeldungstext</b>: HTML-Text für Fehlermeldungen. Kann als 'mailto'-URL zur Administratoradresse oder als Link zur Website der Organisation genutzt werden. Um dies in Fehlermeldungen einzufügen, müssen die Fehler-Template-Dateien im 'errors'-Verzeichnis angepasst werden. Einfügen der Variable '%L' im Template zeigt den 'err_html_text'.<p><b>Pro-Client-Statistiken</b>: Falls die Sammlung von Client-Statistiken deaktiviert werden soll, muss 'client_db' abgeschaltet werden.<p><b>X-Forwarded-For-Header</b>: Standardwert ist 'on'. Falls aktiviert, fügt Squid die IP-Adresse oder den Hostnamen des Systems in die weitergeleiteten HTTP-Anfragen ein. Standardmäßig sieht dies so aus:<p><center>X-Forwarded-For: 192.1.2.3</center><p>Falls deaktiviert, wird stattdessen ausgegeben:<p><center>X-Forwarded-For: unknown</center><p><b>ICP-Anfragen loggen</b>: Standardwert ist 'on'. Falls aktiviert, werden ICP-Anfragen in 'access.log' protokolliert. Falls die ICP-Last sehr hoch ist, kann diese Option deaktiviert werden, um die Performance zu verbessern oder die Log-Analyse zu vereinfachen.<p><b>Minimale direkte Hops</b>: Standardwert ist 4. Falls ICMP-Pinging aktiviert ist, werden direkte Abrufe für Seiten durchgeführt, die nicht mehr als diese Anzahl an Hops entfernt sind.<p><b>Speicher für zukünftige Nutzung behalten</b>: Standardwert ist 'yes'. Falls aktiviert, behält Squid bereits zugewiesene, aber ungenutzte Speicherpools für zukünftige Nutzung bei. Falls das System wenig Speicher hat und die malloc-Bibliothek des Systems effizienter ist als Squid, sollte diese Option deaktiviert werden.<p><b>Beizubehaltender Speicher</b>: Standardwert ist 'Unlimited'. Falls ein Wert größer als 0 gesetzt wird, behält Squid höchstens die angegebene Menge an zugewiesenem (aber ungenutztem) Speicher in Memory-Pools. Speicher, der dieses Limit überschreitet, wird vom malloc-System des Betriebssystems verwaltet. Squid reserviert keinen Speicher im Voraus, sondern speichert nur Objekte, die sonst freigegeben würden. Daher kann dieser Wert relativ hoch angesetzt werden.<p><b>Durchzuleitende Header</b>: Standard ist 'Alle Header'. Ersetzt die veraltete 'http_anonymizer'-Option durch eine flexiblere Steuerung. Hier können explizit die Header angegeben werden, die erlaubt oder entfernt werden sollen.<p>Diese Option kann auf zwei Arten genutzt werden: Entweder durch Zulassen bestimmter Header (wodurch alle anderen entfernt werden) oder durch Entfernen bestimmter Header (wodurch alle anderen erhalten bleiben).<p><b>Gefälschter User-Agent</b>: Standardwert ist 'none'. Falls der 'User-Agent'-Header mit der Option <b>Durchzuleitende Header</b> gefiltert wird, lehnen einige Webserver die Anfrage ab. Mit dieser Option kann ein alternativer User-Agent gesetzt werden.<p><b>WCCP-Router-Adresse</b>: Definiert den WCCP-„Home“-Router für Squid.<p><b>WCCP-Eingangsadresse</b>: Falls erforderlich, kann Squid so konfiguriert werden, dass WCCP-Nachrichten nur über eine bestimmte Netzwerkschnittstelle empfangen werden. Falls unklar ist, wie viele Schnittstellen vorhanden sind, oder nur eine genutzt wird, sollte diese Option nicht verwendet werden.<p><b>WCCP-Ausgangsadresse</b>: Falls erforderlich, kann Squid so konfiguriert werden, dass WCCP-Nachrichten nur über eine bestimmte Netzwerkschnittstelle gesendet werden. Falls unklar ist, wie viele Schnittstellen vorhanden sind, oder nur eine genutzt wird, sollte diese Option nicht verwendet werden.<p><hr> |